Ansprechperson

Dekanatsvorsitzende der Mesner
 

Die Aufgaben eines Mesners / einer Mesnerin

"Mesner" ist ein Beruf in der Kirche. Weitere Bezeichnungen für diese Tätigkeit sind Küster (lat. custos - Hüter, Wächter), Kirchner, Kirchendiener oder Sakristan.

Mesner bereiten Gottesdienste vor bzw. nach, leisten Dienste in der Liturgie, betreuen die Sakristei, kümmern sich in der Regel um das Erscheinungsbild der Kirche und nehmen an Beerdigungen teil. Das heißt im Einzelnen: Mesner öffnen zu bestimmten Zeiten die Kirche bzw. schließen sie ab. Sie entzünden und löschen die Kerzen im Kirchenraum, stecken Liedtafeln und läuten die Glocken. Mesner bereiten die liturgischen Gefäße und Geräte sowie die liturgischen Bücher für den Gottesdienst vor, sorgen für den Kirchenschmuck und die liturgischen Gewänder. Örtlich sind sie unter Umständen auch für die Einteilung der Ministranten zuständig.

Anforderungen des Mesner-Berufs

Der Beruf erfordert regelmäßige Präsenz zu außergewöhnlichen Zeiten, an Wochenenden und Feiertagen. Für eine hauptamtliche Anstellung ist eine vielseitige Ausbildung erforderlich. Diese umfasst die liturgische, spirituelle und kirchenorganisatorische Themen genauso wie praktisch-handwerkliche. Je nach Stellenbeschreibung kann ein Mesner zugleich auch Hausmeisterdienste für Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhof und andere Einrichtungen, die zur Pfarrei gehören übernehmen.
Um Interessenten für den Beruf zu qualifizieren und Mesner fortzubilden, gibt es in der Erzdiözese Freiburg immer wieder Angebote und Kurse - auf diözesaner, regionaler und lokaler Ebene.

Organisation der Mesner:innen

Die Mesner der Erzdiözese Freiburg sind in einem Berufsverband zusammengeschlossen. Dieser Mesnerverband hat eine eigene Website. Auf ihr informiert er über Aktuelles aus den Regionen und Dekanaten. Die Seite bietet darüberhinaus eine Galerie, Terminübersichten sowie interne Plattformen für die Verbandsmitglieder.Über die Regionalebene sind die Mesner bis hin in die Dekanate und Kirchengemeinden hinein vernetzt. Regelmäßige Treffen fördern den Austausch vor Ort. Im Dekanat Wiesloch ist ein zweimonatliches Treffen üblich.